
Judas Thaddäus war einer der zwölf Apostel Jesu. Er wird oft mit dem anderen Judas, Judas Iskariot, verwechselt, der Jesus verriet. Thaddäus wird in den Evangelien nur selten erwähnt, aber er ist bekannt für seine Frage an Jesus während des letzten Abendmahls (Johannes 14,22). Später soll er das Evangelium in Mesopotamien und Persien gepredigt haben, wo er schließlich das Martyrium erlitt. Er gilt als Schutzpatron der Hoffnungslosen und Verzweifelten.
Das Bild am Rande des Hochleithenwaldes zeigt Judas Thaddäus in einer farbenfrohen Szene. Er trägt ein grünes Gewand mit einem roten Umhang, die Farben symbolisieren Hoffnung und Opferbereitschaft. Der Hintergrund ist ein leuchtender Himmel mit goldenen Strahlen, die göttliche Erleuchtung darstellen. Um ihn herum sind grüne Felder, die Leben und Hoffnung symbolisieren. Seine Gesichtszüge sind sanft und weise, mit einem leichten Heiligenschein über seinem Haupt. Das Bild steht hier am sogenannten Marterlweg, nahe Bockfließ im Weinviertel.